Jubiläumsfeier am 21.7. 2012

Mit den Klängen des Bläserchores des Christlichen Zentrums Volksmission Stuttgart wurden rund 120 Gäste in der Gemeindehalle in Weiler zum Stein willkommen geheißen. Dieter Kuschewitz, Vorsitzender des Vereins HAUS ELIM, begrüßte eine Vielzahl von geladenen Gästen, darunter die Bürgermeister der Standort- und Belegrechtsgemeinden, Kreisräte und Herrn Massa als Vertreter des Landratsamtes. Gemeinsam wurde Dankbarkeit durch das Lied „Großer Gott, wir loben dich“ zum Ausdruck gebracht. Herr Bürgermeister Jürgen Kiesl erinnerte in seinem Grußwort an die Kuba-Krise, welche im Gründungsjahr 1962 die Welt den Atem anhalten ließ. Lobend kam zum Ausdruck, dass die Häuser ELIM an den Standorten auf dem aktuellen Stand der Bedürfnisse der heutigen Senioren sind und sich in 50 Jahren diesen stets angepasst haben. Gemeinsam übergaben Bürgermeisterin Irmtraud Wiedersatz und Bürgermeister Jürgen Kiesl für jeden Standort einen Wellnesskorb für die Bewohner der Häuser ELIM.

 

Stimmgewaltig nahm Jürgen Deppert, am Klavier begleitet von Sigi Hänger, in „Ombra mai fu“ von Georg Friedrich Händel mit der Aussage „Sein Auge wacht, treulich und väterlich schirmt er und leitet dich in Not und Nacht“ die Festgäste musikalisch in 50 Jahre HAUS ELIM hinein. Herr Martin Massa als stellvertretender Fachbereichsleiter für Soziales des Landkreises Rems Murr betonte besonders, dass es im HAUS ELIM gelungen ist, fast eine Insel der Glückseligen zu bauen. Genügend pflegerische Fachkräfte und qualifizierte Mitarbeiter sprechen für eine gelebte Qualitätspolitik. Mit „Dir gehört mein Herz", einem wunderschönen tröstlichen Liebeslied, ebenfalls von Bariton Jürgen Deppert In die Herzen der Zuhörer gesungen, wurde die Brücke der Beziehung von Pflegekräften und Bewohnern geschlagen. Thomas Gengenbach brachte in seinem Gebet Dank und Bitten zum Ausdruck. Pastor Bernhard Röckle, Vorsitzender der Volksmission, unterstrich die Notwendigkeit von Oasen im Alltag des Lebens. Das Volk Israel kam in der Wüste Sinai an der Oase ELIM vorbei und fand Erquickung und neue Kraft. Nur wenn an solchen Oasen immer wieder aufgetankt wird, kann es gelingen, Schaffenskraft und Lebensfreude aufrecht zu erhalten. Die göttliche Quelle und das Einräumen von Zeiten des Auftankens als Maßnahme gegen Burn Out sind insbesondere in der nicht leichten Arbeit mit schwerst pflegebedürftigen Senioren wichtig. Nach dem gemeinsam gesungenen „Lobe den Herrn, oh meine Seele" nahm die Präsentation des Zeitstrahles eindrücklich in die göttliche Segenspur des Vereins HAUS ELIM mithinein.

 

Ein besonder Höhepunkt der Veranstaltung war die Würdigung des scheidenden Vorsitzenden des Vereins HAUS ELIM, Dieter Kuschewitz. Herr Siegfried Froese als stellvertretender Vorsitzender unterstrich die unternehmerische Weitsicht, verbunden mit einem tiefen göttlichen Vertrauen, mit welcher Dieter Kuschewitz das Amt des Vorsitzenden 13 Jahre lang ehrenamtlich bekleidet hat. Die tiefe Dankbarkeit für die 13 Jahre Vorstandstätigkeit gegenüber Dieter Kuschewitz und seiner Frau Heidrun war spürbar präsent. Manche Träne der Dankbarkeit musste von den Anwesenden verdrückt werden. Siegfried Froese sprach Thomas Gengenbach als neuem Vorsitzenden und seiner Frau Helga einen Segen zu. Mit einer weiteren musikalischen Einlage von Jürgen Deppert, der Einladung zum Stehempfang und den Klängen des Bläserchors wurde zum gemütlichen Teil übergeleitet. Die Küche des Hauses ELIM stellte mit dem Buffet eindrucksvoll ihr Können unter Beweis. Bei einem Cocktail wurde manches Gespräch geführt, und an allen Stehtischen war eine fröhliche und dankbare Stimmung zu spüren.